28.08.2018 | Pressemitteilung

1.000. Einsatz für „Christoph 47“ in diesem Jahr

Schnelle Hilfe aus der Luft rettet Leben – niemand weiß dies besser als die Besatzungen der DRF Luftrettung in Greifswald. Jetzt wurden sie zum 1.000. Mal in diesem Jahr alarmiert.  

Rot-weiß, über 1.400 PS und mit hochmoderner Medizintechnik im Inneren: „Christoph 47“. Jetzt im Sommer versorgen die Besatzungen nicht nur die lokale Bevölkerung in der Region, sondern auch die zahlreichen Urlauber, die die Natur an der Ostsee genießen. Bernd Rosenberger, Pilot in Greifswald, unterstreicht, wie wichtig der Hubschrauber für eine umfassende und schnelle Notfallhilfe ist: „Gerade auf den Inseln sind die Anfahrtswege oft weit. Doch in vielen Fällen zählt jede Minute, zum Beispiel, wenn ein Mensch einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten hat. Hier bringt der Einsatz des Hubschraubers einen oft lebensrettenden Zeitvorteil.“

Auch der 1.000. Einsatz dieses Jahres führte die Besatzung zu einem Patienten, der die gefürchtete Durchblutungsstörung im Gehirn erlitten hatte. Von Usedom wurde dieser nach der notärztlichen Versorgung vor Ort nach Greifswald geflogen, um in einer speziellen Schlaganfallabteilung der dortigen Uniklinik versorgt zu werden. Bernd Rosenberger: „Der Transport im Rettungswagen hätte geschätzt die dreifache Zeit in Anspruch genommen. Der Vorteil des Transports an Bord unserer ‚fliegenden Intensivstation‘ zeigte sich hier besonders deutlich.“ Insgesamt flog die Besatzung an diesem Tag fünf Einsätze, zwei auf Usedom sowie jeweils einen in Züssow, Bandelin und Sassnitz.

Die Luftrettungsstation Greifswald

„Christoph 47“, der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung, ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Orte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Flugminuten erreichen. Das Einsatzgebiet umfasst die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. Seit dem Frühjahr kommt ein Hubschrauber des Typs EC 145 zum Einsatz.