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08.03.2017 | Pressemitteilung

DRF Luftrettung warnt vor Haushaltsunfällen: Gefahr in den eigenen vier Wänden

  • Die Hubschrauber der DRF Luftrettung sind schnell am Einsatzort

Sprießen die ersten Blumen aus dem Boden, stehen auch Frühjahrsputz und Gartenarbeiten wieder an. Doch Vorsicht: Hierbei kommt es oft zu Unfällen. „Egal ob wacklige Stühle, rutschige Eingangsstufen oder Teppiche als Stolperfallen – die häufigsten Gründe für Verletzungen im Haushalt sind Stürze“, berichtet Dr. Gregor Lichy, Notarzt der DRF Luftrettung. In den eigenen vier Wänden fühlen sich die Menschen sicher. Sie handeln routiniert und sind dadurch weniger aufmerksam.

„Beim Fensterputzen mit Socken auf einen wackeligen Tisch oder aus Bequemlichkeit auf einen Bücherstapel oder gar das Fensterbrett zu steigen, kann zu schlimmen Stürzen führen. Die Folgen reichen von Prellungen über Brüche bis hin zu schweren Schädelhirntraumata“, erzählt Dr. Gregor Lichy. Wenn nass gewischt wird, können auch Wasser- und Seifenreste schnell eine Rutschpartie verursachen. Gerade auf glatten Fliesen sollte Wasser immer sofort aufgewischt werden.

Auch zu Notfällen von Heimwerkern und Hobbygärtnern werden die Besatzungen der DRF Luftrettung regelmäßig alarmiert. „Hobbygärtner, die sich beispielsweise mit dem Rasenmäher einen oder gleich meh­rere Finger abgetrennt haben, sind keine Seltenheit. Auch Sägen oder Geräte mit Rotationsmessern können zu schweren Verletzungen führen“, weiß Dr. Lichy. „Oft sind sich die Menschen der Gefahr durch Geräte oder Maschinen nicht bewusst und lassen nicht genug Vorsicht walten.“ So sollten elektrische Geräte immer von der Stromquelle getrennt werden, bevor an ihnen hantiert wird. Kommt es doch einmal zu einem Unfall, bei dem sich Menschen schwer verletzen, sollte sofort ein Notruf abgesetzt werden.