30.04.2018 | Pressemitteilung

Innovationssprung für die Luftrettung am Bodensee

  • In Friedrichshafen kommt künftig eine H 135 zum Einsatz.

Ein Meilenstein für die Luftrettung in Friedrichshafen – am 1. Mai stellt die DRF Luftrettung an ihrer Luftrettungsstation in Friedrichshafen einen Hubschrauber der neuesten Generation in Dienst. Künftig wird die Besatzung mit einer H 135 zu lebensrettenden Einsätzen abheben. Die H 135 ersetzt die bisher als „Christoph 45“ eingesetzte EC 135. Der neue Rettungshubschrauber wird auch in Zukunft in der vertrauten rot-weißen Lackierung am Himmel über dem Bodensee zu sehen sein. Mit rund drei Einsätzen pro Tag ist „Christoph 45“ ein wichtiger und seit beinahe 40 Jahren verlässlicher Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung der Region.

Die Flottenmodernisierung der DRF Luftrettung läuft auf Hochtouren. Mit dem Neuzugang in Friedrichshafen treibt die DRF Luftrettung den Generationenwechsel bei ihren Hubschraubern weiter voran. Friedrichshafen ist bundesweit die dritte Station, die mit der hochmodernen H 135 ausgestattet wurde.

Die H 135 ist mit einem Glascockpit ausgerüstet, in dem die Piloten alle wichtigen Flugdaten auf großen Bildschirmen angezeigt bekommen. Je nach Bedarf können diese Daten angeordnet und hinzugeschaltet werden. Zusammen mit dem Vier-Achsen-Autopiloten, einer verbesserten satellitengestützten Navigation und einem Anti-Kollisions-System bedeutet dies eine Entlastung für die Piloten. Mit dem neuen „Christoph 45“ kann die DRF Luftrettung die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung der Bodenseeregion auch zukünftig optimal sicherstellen.

„Investitionen wie in Friedrichshafen sind mit hohen Kosten verbunden, die wir teilweise selbst tragen, teilweise in finanzielle Vorleistung gehen“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. „Dies können wir nur mit der Unterstützung unserer Förderer leisten, denen ich an dieser Stelle herzlich danke.“

Die Station Friedrichshafen

„Christoph 45“ der DRF Luftrettung wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus wird er für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Besetzt mit einem Piloten, Notarzt und Notfallsanitäter ist er täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der rot-weiße Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten erreichen. Er wird von den Leitstellen Bodenseekreis, Konstanz, Tuttlingen, Schwarzwald-Bahr, Oberschwaben, Biberach, Donau-Iller, Allgäu sowie Vorarlberg (Österreich), KNZ (Kantonale Notrufzentrale) Thurgau, Schutz und Rettung Zürich und Rettung St. Gallen (Schweiz) angefordert.