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24.01.2017 | Pressemitteilung

Winterliche Minusgrade locken auf zugefrorene Seen: DRF Luftrettung warnt vor Einbruchgefahr

  • Hubschrauber der DRF Luftrettung landet am Einsatzort

Glitzernder Schnee und zugefrorene Seen zaubern eine Winterlandschaft, die die Menschen trotz eisiger Temperaturen ins Freie lockt. Zeit, um Schlitten und Schlittschuhe wieder aus dem Keller zu holen. Aber Vorsicht: „Das Eis ist häufig nicht dick genug, um es zu betreten. Daher besteht große Einbruchgefahr“, sagt Christoph Lind, Notfallsanitäter der DRF Luftrettung. Ganz besonders gilt das für Abflüsse, Brücken, stark bewachsene Uferstellen oder dunkle Flecken auf dem Eis, da hier die Eisschicht besonders dünn sein kann.

Eine feste Regel, wie dick das Eis sein muss, damit das Schlittschuhlaufen sicher ist, gibt es nicht. „Das hängt zum Beispiel von der Größe des Sees ab. Aber solange die Behörden das Eis nicht freigeben, sollte sich keiner darauf wagen“, warnt Christoph Lind. Wenn das Eis knistert und knackt, gilt: Sofort runter vom See. „In diesem Fall am besten flach auf den Boden legen und zum Ufer robben“, so der erfahrene Luftretter.

Außerdem empfiehlt die DRF Luftrettung, Eisflächen immer mit mindestens einer Person am nahgelegenen Ufer zu betreten. „Vor allem Kinder können die Gefahren nicht richtig einschätzen und sollten daher nie unbeaufsichtigt auf das Eis“, sagt Christoph Lind. So kann im Notfall unter der 112 Hilfe geholt werden.