07.02.2012 | Pressemitteilung

Wintersport: Auf die Sicherheit achten

Klirrende Kälte, strahlend blauer Himmel und weicher Pulverschnee – optimale Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Wintersporttag. Auf Skipisten, Rodelstrecken und zugefrorenen Seen ist es jetzt wieder voll. Der Traumtag auf Skiern, Snowboard oder Schlittschuh ist ein wahres Wintervergnügen, aber mit Risiken. Ein Moment der Unachtsamkeit, ein wenig zuviel Risikobereitschaft und schon ist ein Unfall passiert. Damit der Spaß im Schnee nicht mit Knochenbrüchen oder anderen Blessuren endet, rät die DRF Luftrettung zu folgenden Sicherheitsmaßnahmen:

  • Überprüfen Sie vor dem ersten Wintersporteinsatz Ihre Ausrüstung!
  • Tragen Sie immer einen Helm – auch beim Rodeln! Er kann vor schweren Schädel-Hirn-Verletzungen schützen.
  • Passen Sie die Geschwindigkeit Ihren Fähigkeiten an und nehmen Sie Rücksicht auf andere Wintersportler!
  • Achten Sie auch auf genügend Pausen, eine müde Muskulatur ist besonders verletzungsanfällig.
  • Fahren Sie nicht abseits der gesicherten Pisten! Es besteht akute Lebensgefahr durch Lawinen. Achten Sie auf Pistenfahrzeuge und Warntafeln am Pistenrand!
  • Trinken Sie während eines Wintersporttages keinen Alkohol! Ob als Skifahrer oder Rodler, leicht können Sie mit Promille die Kontrolle verlieren. Sie gefährden damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere!
  • Auch zugefrorene Seen laden zum Verweilen ein: Aber Achtung, betreten Sie die Eisfläche nur bei ausdrücklicher Erlaubnis. Und gehen Sie niemals allein auf eine Eisfläche.

Notfälle in den Alpen erfordern oft eine Rettung aus der Luft. Wenn verletzte Wintersportler dringend medizinische Hilfe benötigen kommen auch Hubschrauber der DRF Luftrettung zum Einsatz. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern können sie in 15 Minuten erreichen. In jeder Wintersaison gibt es schwere Unfälle. Christian Müller-Ramcke, stellvertretender Fachbereichsleiter Medizin der DRF Luftrettung, erläutert: „Dank des Hubschraubers erhalten Patienten auch in schwer zugänglichen Gebieten schnelle notärztliche Hilfe. Darüber hinaus ist bei klassischen Wintersportverletzungen, wie Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen, ein schonender Transport häufig besonders wichtig. Der Hubschrauber ist dazu besonders geeignet. Je nach Schwere der Verletzung kann ein schneller Hubschraubertransport in eine Spezialklinik sogar lebensrettend sein.“ Hintergrundinformationen Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark rund 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus werden weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen durchgeführt. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern angewiesen, Infotelefon: 0711-70072211.